Salsa Rodgau

Salsa in Rodgau

Wer unter Salsa eine scharfe Soße versteht, liegt damit gar nicht so falsch.

Salsa ist eine wilde Mischung aus altertümlichen Tanzstilen, die die Kolonisten nach Südamerika brachten. Kreolische Tänze aus Afrika, moderne europäische Elemente, musikalische Einflüsse des Marimba Spiels, afroamerikanische Rhythmen und spanisches Gitarrenspiel werden hier feurig kombiniert. Die enge Verbindung zur lateinamerikanischen Kultur überwiegt, und dies zeigt sich in der Fröhlichkeit und Sinnlichkeit, die sich aus der „criolización“ der Tänze aus Afrika und Europa ergab.

Die erotische Ausstrahlung der Salsa entsteht nicht unmittelbar durch engen Körperkontakt. Salsa war und ist aber ein Weg um die beiden Geschlechter zu verbinden. Es ist ein fröhlicher lateinamerikanischer Tanzstil, der auch romantische Elemente enthält. Der Tanz kann von Paaren oder von Gruppen getanzt werden (Rueda).

Mein Konzept

Da es bei der Salsa viele unterschiedliche Strömungen gibt, unterrichte ich eine breite Auswahl an Grundstrukturen. Dies ermöglicht meinen Paaren / Einzelpersonen später mit Partnern aller Stilrichtungen tanzen zu können.

Prinzipiell sind sich alle Stile und Schulen in der rhythmischen Grundstruktur der Tanzschritte und den Basisdrehungen des Cross body lead sehr ähnlich. Wer einen dieser Tanzstile beherrscht, kann auch mit Tanzpartnern aus anderen Schulen tanzen. Aber obwohl sich die Salsa Stile auf „Standard Salsa Musik“ tanzen lassen, gibt es doch für alle Stile verschiedene Musikrichtungen.

Tanzstile

Heutzutage unterscheidet man zwischen verschiedenen Richtungen der Salsa. Die weltweit bekanntesten sind die Stile der lateinamerikanischen Inseln – der kubanische Stil und der puertoricanische Stil.

Salsa Cubana

Beim kubanischen Stil sind die Figuren und Tanzwege rund. Die Führung ist konstant – charakteristisch ist, dass die Frauen mehr um die Männer herum gehen. Es werden viele Knotenfiguren (nudos) getanzt. Die Bewegungen des Oberkörpers, der Schulter und der Hüfte sind besonders betont. Elemente von Rumba und Guaguanco lassen sich im cubanischen Salsa-Stil einbringen.

Salsa Puerto Rican

Im puertoricanischen Salsa sind die Bewegungs- und Tanzwege meist gradlinig. Man tanzt sozusagen auf einer Linie. Das Prinzip des Tanzes lässt sich so beschreiben, dass die Männer zur Seite und die Frauen nach vorn gehen. Deswegen ist die Führung nicht immer konstant, die Frauen haben mehr Möglichkeiten, Styling mit den Armen zu machen. Typische Figuren enthalten Handflicks, inside- und outside turn – alles auf einer Linie.

Nord-Amerikanisierung

In den 1970er-Jahren entstand in New York eine Szene, die die Musik- und den Tanzelemente aus Cuba und Puerto Rico und anderen Strömungen zum New York Stil verbanden. Zehn Jahre später erreichte die neue Welle auch die Westküste der USA, und es bildete sich der LA-Stil heraus.

Lateinamerikanisches Festland

Cumbia Colombiana

Auf dem südamerikanischen Teil des Kontinents dominiert eindeutig dieser von Kolumbien ausgehende Tanzstil.

Rueda de Casino

In dieser Art von Kreistanz finden sich mehrere Paare in einer kreisförmigen Formation zusammen und tanzen auf Anweisung eines Sängers synchron miteinander. Spaßelemente wie Partnerwechsel, laute Ausrufe oder sexuell anzügliche Figuren machen diesen Tanzstil aus.

Caleña Stil

Dieser in Cali, der Hauptstadt des Salsas, entstandene Stil  ist geprägt von sehr schnellen Bein- und Hüftbewegungen. Es werden zusätzlich akrobatische Einlagen eingebaut.

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